Von den Maulwürfen
- Verena Alruna
- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

Jetzt werden sie wieder munter!
Ein paar Tage etwas wärmer, der Schnee weg und plötzlich ist die benachbarte Weide mit Maulwurfshügeln übersät.
So umtriebige Tiere: Gangsysteme mit mehreren hundert Quadratmeter und bis zu fünfzig Hügel umfasst so ein einziger Maulwurfsbau!
Leider haben die Gärtner keine Freude mit ihnen und im letzten Herbst wurde ich um Rat gefragt. Ich bin zu diesem Thema in Verbindung mit der geistigen Welt gegangen und davon will ich berichten:
Ich schließe meine Augen und warte. Es kommt keine Information und so bitte ich meine zwei engsten geistigen Helfer um Unterstützung. Sie sitzen alsbald vor meinem geistigen Auge an einem Tisch. Zwischen ihnen sitzt eine elegante, schlanke Dame: sehr hübsches Gesicht, schwarzes, langes Kleid und ihre Haare ebenfalls lang, tiefschwarz und seidig glänzend.
Sie streicht sich affektiert durchs Haar, stützt ihre Ellenbogen auf den Tisch und betrachtet ihre sehr langen, blassrosa lackierten Findernägel.
Da dämmert es mir!!
Die Dame ist der Maulwurf!! Nein, so hätte ich mir ihn/ sie nicht vorgestellt. Ich bin perplex. Meine beiden geistigen Helfer krümmen sich vor Lachen.
Dann sagt sie - mit einer theatralischen Stimme und von einer übertriebenen Kopfbewegung begleitet: „Gold und Silber lieben wir!“.
Ich bekomme zeitgleich das Bild, dass der Gartenbesitzer an einer entlegenen Stelle im Garten eine kleine Goldmünze vergraben soll und damit die Maulwürfe dorthin locken kann. Das Gold durchstrahlt den Erdboden, wie Sonnestrahlen .
Die Information habe ich weitergegeben, vermute aber, dass der Rat nicht umgesetzt wurde. Falls jemand auf diese Weise seine Maulwürfe wegzulocken versucht, würde ich mich sehr über Erfahrungsberichte freuen!





